DRUCKLUFTZÄHLER
- Was nicht gemessen wird, bleibt teuer -
Druckluft zählt zu den kostenintensivsten
Energieformen im Betrieb. AMess macht
Verbräuche sichtbar, unterstützt bei der
passenden Zählerauswahl und schafft
die Grundlage für Monitoring, Kosten-
stellenabrechnung, Leckageanalyse,
Energiemanagement oder Gebäude-
automation genutzt werden.
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Unsere Experten beraten Sie gerne:
DRUCKLUFT - VOM MESSEN ZUM CONTROLLING
Nur durch die präzise messtechnische Erfassung des Druckluftverbrauchs können Sie eine umfassende Transparenz im Controlling erreichen. Die oftmals erheblichen Kosten für die Drucklufterzeugung werden dadurch nachvollziehbar und direkt zuordenbar. Ein kostenbewusster und daher effizienter Umgang mit Druckluft ist das daraus resultierende Ergebnis, welches ein rasches Return on Investment (ROI) erwarten lässt. Thermische Durchflussmessgeräte sind hochpräzise Instrumente, die zur Messung des Massenstroms oder des Normvolumenstroms von Druckluft sowie nicht korrosiven Gasen eingesetzt werden. Diese Geräte stellen eine zentrale Voraussetzung für eine verlässliche Leckageortung sowie ein zeitgemäßes Verbrauchsmonitoring dar.
- Benutzerfreundlich
- zuverlässige Messergebnisse
- hohe Genauigkeit
- unabhängig von Druck und Temperatur

741 Serie
DN15 | 20 | 25 | 32 | 40 | 50
M-Bus | Modbus RTU
Dank des modularen Konzepts ist dieser Druckluftzähler ideal für Nachrüstungen und Energiemonitoring. Der Grundkörper ist in den Größen IG1/2" bis IG2" erhältlich. Der Messteil wird auf dem Grundkörper montiert und an dessen Durchmesser angepasst. Dadurch lässt sich der Grundkörper an allen vorgesehenen Messstellen installieren, um später mit
einem Messteil ergänzt zu werden.

771 Serie
DN15 | 20 | 25 | 32 | 40 | 50
M-Bus | Modbus RTU
Das Montagekonzept, das eine Messarmatur mit Kugelhahnfunktion beinhaltet, ermöglicht den schnellen und unkomplizierten Ein- und Ausbau des Durchflusssensors, wobei die Strömungsunterbrechung nur von kurzer Dauer ist. Zentraler Bestandteil des Durchflusssensors ist ein Heißfilm-Sensorelement, welches aufgrund seiner geringen Anfälligkeit gegenüber Verunreinigungen eine ausgezeichnete Langzeitstabilität sowie höchste
Präzision, selbst in herausfordernden
Anwendungen, gewährleistet.

776 Serie
DN50 bis DN700
M-Bus | Modbus RTU
Der EE776 ist für die Durchflussmessung von Druckluft und Gasen in Rohrleitungen VON DN50 bis DN700 bestens geeignet. Mit dem 776 kann bis zu einem Druck von 16 bar gemessen werden.
> Rückschlagschutz
> Ein-/Ausbau unter Druck
> Einfache, genaue Positionierung
FAQ Druckluftzähler
Was ist ein Ölzähler?
Ein Druckluftzähler misst den Verbrauch von Druckluft in Rohrleitungen, Maschinen, Anlagen oder einzelnen Verbrauchsbereichen. Er zeigt nicht nur den aktuellen Durchfluss, sondern je nach Ausführung auch den Gesamtverbrauch in Normkubikmetern an. Druckluftzähler werden vor allem in Gewerbe, Industrie, Produktion, Lebensmittelverarbeitung, Automobilindustrie, Chemie, Pharma, Elektronik, Kraftwerken und technischen Anlagen eingesetzt.
Warum sollte Druckluft gemessen werden?
Druckluft gehört zu den kostenintensivsten Medien in vielen Betrieben. Obwohl sie intern erzeugt wird, bleibt der tatsächliche Verbrauch oft unsichtbar. Ohne Messung ist nicht klar, welche Maschinen, Linien oder Abteilungen wie viel Druckluft benötigen.
Ein Druckluftzähler macht den Verbrauch messbar und schafft die Grundlage für Druckluftbilanzierung, Kostenstellenanalyse, Leckageerkennung, Energiemonitoring und Energieeinsparung - als Ziel die Senkung von Energiekosten.
Welche Vorteile bringt ein Druckluftzähler?
Ein Druckluftzähler zeigt, wo Druckluft tatsächlich verbraucht wird.
Ein Druckluftmonitoring kann auch zur Prozesssicherheit beitragen, weil auffällige Volumenstromänderungen frühzeitig Hinweise auf Schwachstellen im Druckluftnetz geben können. Dadurch können Einsparpotenziale sichtbar gemacht und Maßnahmen gezielt umgesetzt werden. Typische Vorteile:
- Transparenz über Druckluftverbrauch
- Erkennung von Leckagen und Dauerverbrauch
- bessere Kostenstellenzuordnung
- Kontrolle einzelner Maschinen und Anlagen
- Nachweis von Einsparmaßnahmen
- Grundlage für Energiemonitoring und ISO-50001-Prozesse
- mehr Prozesssicherheit durch laufende Überwachung
Was misst ein Druckluftzähler genau?
Je nach Ausführung misst ein Druckluftzähler den momentanen Volumenstrom, den Gesamtverbrauch, Temperatur je Messstelle. Bei industriellen Anwendungen sind Normkubikmeter besonders wichtig, damit Verbrauchswerte vergleichbar und auswertbar bleiben. Typische Anzeigen oder Datenpunkte sind:
- aktueller Durchfluss in m³/h oder Nm³/h
- Gesamtverbrauch in m³ oder Nm³
- Temperatur
- Durchflussrichtung bei bidirektionalen Ausführungen
- Status- und Schnittstellendaten
Was ist das kalorimetrische Messprinzip?
Viele Druckluftzähler arbeiten nach dem kalorimetrischen bzw. thermischen Messprinzip (Heißfilm-Anemometer-Prinzip). Dabei wird die Wärmeabfuhr an einem Sensorelement durch die vorbeiströmende Luft oder das Gas ausgewertet. Daraus wird der Massenstrom beziehungsweise Volumenstrom berechnet. Vorteile sind schnelles Ansprechverhalten, hohe Messgenauigkeit und Unempfindlichkeit gegenüber mechanischen Einflüssen, weil keine mechanisch bewegten Teile im Messkanal.
Warum ist Druckluft-Leckageüberwachung so wichtig?
Leckagen - meist zwischen 25 und 40 Prozent - verursachen dauerhaft hohe Kosten, weil Kompressoren länger laufen müssen, um den Druckverlust auszugleichen. Das Problem: Kleine Leckagen werden im Betrieb oft nicht bemerkt, summieren sich aber über viele Stunden, Tage und Wochen zu erheblichen Energiekosten. Mit Druckluftzählern können Grundlasten, Nachtverbräuche und ungewöhnliche Verbrauchsmuster sichtbar gemacht werden
Wo sollen Druckluftzähler eingebaut werden?
Die richtige Messstelle hängt davon ab, ob Gesamtverbrauch, Bereichsverbrauch, Maschinenverbrauch oder Leckageanteile ausgewertet werden sollen. Typische Stellen können sein:
- direkt nach dem Kompressor
- in Hauptleitungen
- in Abgangsleitungen
- vor Maschinen oder Produktionslinien
- vor einzelnen Anlagenbereichen
- an Kostenstellen
Was ist der Unterschied zwischen Inline-Druckluftzähler und Einstecksonde?
Ein Inline-Druckluftzähler wird direkt in die Rohrleitung eingebaut, zum Beispiel mit Gewinde- oder Flanschanschluss.
Diese Lösung eignet sich besonders für kleinere und mittlere Leitungsquerschnitte oder einzelne Verbraucher.
Eine Einstecksonde wird mittels Anbohrschellen oder Schweißnippel in größere Rohrleitungen eingebracht und eignet sich besonders für Hauptleitungen oder größere Querschnitte.
Können Druckluftzähler nachgerüstet werden?
Ja. Druckluftzähler können als Einstecksonde mittels Anbohrschellen in vielen bestehenden Anlagen nachgerüstet werden.
Bei kleineren Leitungsquerschnitten (bis 2") können aber auch nur die Grundkörper eingebaut werden. Der Sensor kann jederzeit aufgebaut werden.
Muss für die Montage die Produktion stillstehen?
Das hängt von der Einbausituation ab. Bei klassischen Inline-Zählern ist meist eine Leitungsunterbrechung notwendig.
Bei Anbohrarmaturen oder speziellen Montagekonzepten kann die Unterbrechung deutlich reduziert werden.
Welche Schnittstellen gibt es bei Druckluftzählern?
Druckluftzähler können ab Werk mit verschiedenen Schnittstellen ausgestattet sein.
Typische Schnittstellen sind:
- Impulsausgang
- M-Bus
- Modbus RTU
- IO-Link
Können auch andere Gase als Druckluft gemessen werden?
Ja, viele thermische Durchflussmesser können neben Druckluft auch für andere technische Gase eingesetzt werden.
Unter anderem Sauerstoff, CO₂ und Stickstoff und Argon.
Sind Druckluftzähler geeicht?
Druckluftzähler sind werksseitig kalibriert, aber nicht als geeichte Ausführung lieferbar.
Für interne Verbrauchsanalyse, Energiemonitoring und Kostenstellenbewertung ist das in vielen Fällen ausreichend.
Welche Daten benötigt AMess für die Auswahl eines Druckluftzählers?
Für eine passende Auslegung sind vor allem diese Angaben hilfreich:
- Rohrdimension / DN
- Druckbereich
- erwarteter Verbrauch / Durchflussbereich
- Medium: Druckluft oder anderes Gas
- Einbauort und Platzverhältnisse
- Temperaturbereich
- gewünschte Schnittstelle
- Fotos der Einbausituation
- vorhandene GLT- oder Energiemanagementstruktur
AMess prüft daraus, ob Inline-Zähler, Einstecksonde, Anbohrarmatur oder Zubehör sinnvoll ist.
Wichtige Links?
klimaaktiv – Auditleitfaden zur Optimierung von Druckluftsystemen (pdf)
Druckluft effizient – Kampagne / Informationsportal
